Offener Haushalt News

 

Über 600 Gemeinden online, 230 neue Gemeinden aus Oberösterreich.

Durch eine Kooperation mit der k5-Gruppe sind 230 Gemeinden in Oberösterreich dazugekommen, für diese Gemeinden wurden der Rechnungsabschluss 2013 und der Voranschlag 2014 eingespielt. Somit sind per Mitte Juni nun 610 Gemeinden online. Die 600. Freischaltung erfolgte durch die Gemeinde Obertrum am See aus Salzburg.

Insgesamt sind damit 25 Prozent aller Gemeinden Österreichs auf Offenerhaushalt.at vertreten und über 50 Prozent der Bevölkerung leben in einer Gemeinde mit transparenten Finanzdaten.

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E-Government 2.0 - den offenen Staat gestalten


Datum
: 2. Juli 2014

Uhrzeit: 09.00 – 14.00 Uhr

Ort: Magistratsabteilung 14, 1220 Wien, Stadlauer Straße 56 - Erdgeschoß, Raum Polaris

Referenten: DI Mag. Günther Tschabuschnig (Bundeskanzleramt), Mag. Bernhard Krabina (KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung), Mag. Dr. Gustav Lebhart (Magistrat Wien), DIin Sandra Heissenberger (Magistratsdirektion der Stadt Wien), Mag. Florian Wöhrle (MobileSign GmbH), N.N. (BMF) 

Moderation: Daniel Holzinger (Future Network)

 

Veranstaltungsschwerpunkte:

• OGD – OGD DACHLI – OGD Partner und Konzepte

• Launch opendataportal.at ab 1.7.2014  

• Demographischer Wandel

• Die aktuelle Bedrohungslage aus Sicht der Stadt Wien – wie schützt man sich?

www.offenerhaushalt.at – Transparenz in öffentlichen Finanzen

• Mobile Signatur

• Finanzielle Auswirkungen von Gesetzen und Vorhaben auf öffentliche Haushalte (Ö) im Rahmen der wirkungsorientierten Folgenabschätzung

 

Zum Thema der Veranstaltung:

Im Vordergrund steht die Frage, welchen Beitrag IT und E-Government leisten können, um die Verwaltungsreform anzutreiben und die Haushaltskonsolidierung zu unterstützen.

Damit in Zusammenhang stehen generelle Fragen nach der „Zukunft der öffentlichen Verwaltung“ oder auch von „Neuen Ansätzen für Regieren und Verwalten“. Diese „großen“ Themen spielen selbstverständlich eine Rolle bei dieser Veranstaltung. Konkret werden jedoch vier Themen jeweils von einem/r PraktikerIn der öffentlichen Verwaltung und einem/r VertreterIn eines IT-Produktes vorgestellt: Wissensmanagement, Geschäftsprozessoptimierung, Kooperationen und Bürgerorientierung.

Offenerhaushalt.at auf der E-Government-Konferenz und am Städtetag

Offenerhaushalt.at ist diese Woche auf zwei Veranstaltungen vertreten:

Neue Funktion: Kommentare der Gemeinde

Die AdministratorInnen der Gemeinden haben die Möglichkeit, Kommentare zu den Finanzdaten auf dem Portal zu hinterlegen, die dann bei den Visualisierungen angezeigt werden. So können die Haushaltsdaen noch besser erklärt werden.

Die Gemeinden können Kommentare zu einer Gruppe, einem Abschnitt oder einem Unterabschnitt für ein oder mehrere Jahre und für die Einnahmen oder Ausgaben angeben.

Die Kommentare werden in den entsprechenden Visualisierungen (Hauptansicht, Detailansicht) mit einem Kommentar-Icon markiert. Wenn man mit der Maus über das Icon fährt, kann man den Kommentar lesen. Im Bild links ist ein Kommentar-Icon bei "Dienstleistungen" zu sehen und darunter der dazugehörige Kommentar.

Das Beispiel stammt aus dem Rechnungsabschluss 2013 der Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt >>

Wir bedanken uns beim Österreichischen Städtebund, der die Umsetzung dieser Funktion finanziell unterstützt hat.

Wien erklärt die Finanzen

Die Stadt Wien hat ihr Budget auf der Website freigeschalten. Damit ist das mit Abstand größte Gemeindebudget Österreichs für alle Interessierten einsehbar. „Ich freue mich als verantwortliche Finanzstadträtin über das Angebot des KDZ. Wir setzen damit einen weiteren Schritt für mehr Transparenz und Information über die Finanzen der Stadt Wien“, so Finanzstadträtin Mag.a Renate Brauner.

Auch der Finanzsprecher der Grünen Wien, Gemeinderat DI Martin Margulies, begrüßt die Veröffentlichung auf www.offenerhaushalt.at, womit ein weiterer Punkt des rot-grünen Arbeitsübereinkommens abgehakt ist: „Für alle Menschen, die in Wien leben, wird es damit einfacher zu erkennen, wo Wien in budgetärer Hinsicht seine Schwerpunkte setzt und wofür die Stadt ihr Geld ausgibt."

 

Gemeinde-Finanzenprognose 2017

Die österreichischen Gemeinden waren von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009/2010 stark betroffen. Der Überschuss der laufenden Gebarung hat sich 2013 wieder an die Werte von 2007 herangetastet. Dies ist jedoch in realen Werten um 15 Prozent unter dem Vor-Krisen-Niveau. Bis 2017 wird damit der Überschuss voraussichtlich auf 1.496 Mio. Euro zurückgehen. Damit wird der Spielraum für kommunale Investitionen und Schuldentilgungen um 25 Prozent unter dem Wert von 2007 liegen.

Der Österreichische Städtebund und das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung legen heute in einem Hintergrundgespräch die aktuelle Finanzprognose für Städte und Gemeinden bis 2017 vor. Der Überschuss der laufenden Gebarung ist von 1.586 Mio. Euro im Vorkrisen-Jahr (2007) auf 870 Mio. Euro im Jahr 2009 gesunken. Bis 2013 stieg er absolut auf 1.549 Mio. Euro, in realen Werten liegt er jedoch 15 Prozent unter dem Wert von 2007. Die Ursachen liegen in den stärker steigenden Ausgaben – vor allem für Krankenanstalten- und Sozialhilfeumlagen sowie Kinderbetreuung - mit denen die Einnahmen nicht Schritt halten können.

Details siehe KDZ >>