Offener Haushalt News

 

Wir begrüßen die 300. Gemeinde!

Die Marktemeinde Aztenbrugg in Niederösterreich (Bezirk Tulln) hat auch bereits den aktuellen Rechnungsabschluss sowie den Voranschlag 2014 hochgeladen und bietet somit eine durchgängige Sicht auf die Gemeindefinanzen der Jahre 2001 - 2014 an!

Somit leben in Niederösterreich bereits 40% der Bevölkerung in Gemeinden mit transparenten Haushaltsdaten...

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Bereits 200 Gemeinden online

Ende Februar haben nun bereits 200 Gemeinden ihre Finanzdaten freigeschaltet. Die 200. ist die Gemeinde Pöggstall in Niederösterreich.

Bezogen auf die Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner im jeweiligen Bundesland ergibt sich ein etwas anderes Bild:

Diskutieren Sie mit: Offener Haushalt am Open Data Stammtisch

Die Open Knowledge Foundation Austria lädt zu einem Stammtisch in Wien ein: am 14. März um 19:00 werden aktuelle Themen diskutiert. Beim Stammtisch wird das Portal vorgestellt sowie weitere Entwicklungsmölichkeiten und Verwendungsmöglichkeiten der veröffentlichten Daten diskutiert.

Idee zu Offenerhaushalt.at im Seminfinale eines Wettbewerbs

Der erste Schritt ist geschafft: aus 179 Einreichungen zum mit 10.000 USD dotieren Wettbewerb “Close the Loop: Feedback for Results”, hat es die Idee "My City Budget" ins Seminfinale geschafft.

Die Idee ist, dass Bürgerinnen und Bürger eine eigene Version des Gemeindehaushalts erstellen können und diese "einloggen". Eingeloggte Versionen können z. B. über soziale Medien weiterverbreitet und diskutiert werden. Die Gemeinden können sich die Vorschläge ansehen und Feedback dazu geben.

Derzeit ist dies nur eine Idee, es gibt weder eine Finanzierung noch einen Zeitplan für die Umsetzung. Der Gewinn eines Preises würde die Umsetzungswahrscheinlichkeit aber sicher erhöhen :-)

Gemeindefinanzen 2003-2017

Die Österreichischen Gemeindefinanzen 2012 zeigen auf den ersten Blick eine Verbesserung gegenüber dem Jahr 2011. Die laufende Gebarung hat sich erholt, die Gesamtverschuldung ist gesunken, die Investitionen sind gestiegen und die Umlagen haben sich moderat entwickelt. Eine nähere Betrachtung über eine längere Zeitspanne relativierte jedoch die guten Ergebnisse:

  • Langfristig steigende Transferbelastungen
  • Investitionsniveau weit unter dem Vorkrisen-Niveau
  • Haftungszuwächse übersteigen den Rückgang der Finanzschulden
  • u.v.m.

Die Publikation finden Sie auch unter: http://www.staedtebund.gv.at/de/services/publikationen/schriftenreihe-des-oestb.html
Sie können Sie auch gerne über den Österreichischen Städtebund kostenlos anfordern.

Die nächste KDZ-Finanzprognose wird im April 2014 präsentiert!

Mit Offenerhaushalt.at die gesetzlichen Veröffentlichungspflichten erfüllen

Die vom KDZ gemeinsam mit der Bank Austria entwickelte Plattform Offenerhaushalt.at kann nun mit Unterstützung von k5 weiterentwickelt werden.

Die Gemeinden erhalten die Möglichkeit, die aktuellen Rechnungsabschlüsse (ab 2013) sowie die Voranschläge inklusive der Beilagen hochzuladen und damit den Anforderungen des Stabilitätspakts bzw. der Gemeindeordnungen nachzukommen. Darüber hinaus werden auch die Voranschläge analog zu den Rechnungsabschlüssen visualisiert, um die Bürgerinnen und Bürger noch umfassender als bisher über das geplante Budget zu informieren. Als hochzuladende Datei wird der sog. "GHD-Datenträger" verwendet, der auch bisher von den Finanzanwendungen der Gemeinden erzeugt werden kann, da dieser Datensatz von der Statistik Austria spezifiziert wird und von den Gemeinden an die Länder geliefert wird.

Finanziert wird diese Weiterentwicklung mit freundlichen Unterstützung von k5 – die neue Generation im Kommunalmanagement. Bis Ende Februar wird Offenerhaushalt.at um diese Funktionalitäten erweitert. Nach Fertigstellung der Funktionalitäten werden detailliertere Informationen zur Verfügung gestellt.

 

 

 

100. Gemeinde freigeschaltet

Offenerhaushalt.at ist seit wenigen Wochen online und soeben hat die 100. Gemeinde ihre Daten freigeschaltet: die Gemeinde Gießhübl in Niederösterreich - und täglich kommen neue hinzu.

Da unsere Österreich-Karte auf der Startseite etwas irreführend ist, haben wir anlässlich der 100. Freischaltung eine Infografik erstellt, in der die Anzahl der freigeschaltenen Gemeinden pro Bundesland im Verhältnis zur jeweiligen Anzahl der Gemeinden im jeweiligen Bundesland angezeigt wird. Unser Ziel ist es, dass 50% der Gemeinden die Daten nicht nur selbst nutzen, sondern auch öffentlich freischalten. Spitzenreiter sind derzeit die Gemeinden in Salzburg, gefolgt von Oberösterreich und Niederösterreich. In diesen Bundesländern haben bald 10% aller Gemeinden die Daten veröffentlicht.

Ein paar weitere Zahlen und Fakten:

  • In den internen Bereich der Website sind knapp über 500 Gemeinden eingestiegen, um die Visualisierungen selbst zu nutzen.
  • 100 Gemeinden haben nun die Daten freigeschalten, also ein Fünftel aller Gemeinden, die das Service bereits genutzt haben.
  • In der Karte auf der Startseite ist gut zu erkennen, dass Freischaltungen häufig bei benachbarten Gemeinden erfolgen.
  • Die Website selbst verzeichnet bisher über 12.000 Besuche (zwischen 3.200 und 4.800 pro Woche), starke Anstiege sind zu verzeichnen, wenn die jeweils freischaltenden Gemeinden eigene Pressarbeit betreiben.
  • Über 28 Prozent der Besuche erfolgen über mobile Devices/Tablets.
  • Die durchschnittliche Besuchsdauer ist mit fast drei Minuten erstaunlich hoch: die Visualisierungen regen daher zur Auseinandersetzung mit den Gemeindefinanzen an.
  • Das Medienecho ist groß, wir haben eine Liste von Presseberichten auf der Seite "Presseberichte" zusammengestellt.
  • Auf Twitter verwenden wir den Hashtag #offenerhaushalt, um Nachrichten zu kennzeichnen.
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Danke an unsere bisherigen UnterstützerInnen und das Team...