Offener Haushalt News

 

Spenden für Offenerhaushalt.at sind willkommen.

Spenden Sie jetzt!Über die Crowdfunding-Plattform Respekt.net möchten wir die Weiterentwicklung von Offenerhaushalt.at finanzieren.

Offener Haushalt ist von Beginn an für die Gemeinden völlig kostenlos - und das soll auch so bleiben. Daher rufen wir zu Spenden für unser Projekt auf. Sie haben mehrere Möglichkeiten zu spenden:

  • Im Internet ab 10 Euro mittels Kreditkarte (MASTERCARD, VISA), Online-Banking EPS der Österreichischen Banken und Paypal (kostenloser Respekt.net Useraccount nötig)
  • Per SMS können alle User mit Paybox-Konto (z.B. für Handyparken) von 1 bis 25 Euro spenden: eine SMS mit der Projekt-ID "840" an die Nummer  0800 100 220 88
  • Offline per Erlagschein oder Banküberweisung IBAN: AT603200000111043536, Verwendungszweck "Offener Haushalt", Angabe von Name und E-Mail-Adresse ist nötig.

Details finden Sie auf der Projektseite http://www.respekt.net/de/projekte-unterstuetzen/details/projekt/840/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Auszeichnung beim Staatspreises Multimedia und e-Business

Preisverleihung Foto: Matthias Silveri / BMWFWDie Plattform offenerhaushalt.at gewann bei der Preisverleihung des Staatspreises Multimedia und e-Business den Sieg in der Kategorie „e-Health, e-Government, Bürgerservices und Open Data“. Staatssekretär Harald Mahrer überreichte am 5. März 2015 in der Wirtschaftskammer Österreich die Urkunde an das KDZ- Zentrum für Verwaltungsforschung. Insgesamt wurden Gewinner in sechs Kategorien gekürt. Das KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung konnte nach der Anerkennung durch den eAward auch noch beim Staatspreis reüssieren. Den Gesamtsieg und somit den Staatspreis 2015 erhielt das Projekt "opera.live".

Im Bild (v. l. n. r.): Staatssekretär Dr. Harald Mahrer (BMWFW), Rudolf Titl (Interactives), Mag. Bernhard Krabina, Mag. Michaela Bareis, Mag. Anita Haindl (KDZ), Mag. Manuel Köfel, Robert Bodenstein, MBA CMC (WKO)

Transparenz und ein sinnbringender Überblick über die Finanzdaten der öffentlichen Haushalte sind unabdingbar für die Gesellschaft. Ideen zur Weiterentwicklung gibt es noch viele.Derzeit wird über respekt.net Crowdfunding betrieben, um vor allem die neue Gemeindestruktur der Steiermark adaptieren zu können.

 

Video über Offenerhaushalt.at

Über den Staatspreis Multimedia und e-Business 2015

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft verleiht 2015 zum 16. Mal den „Staatspreis Multimedia und e-Business“, die höchste Auszeichnung für hervorragende Projekte im Bereich Multimedia und e-Business in Österreich. Seit 1997 stellt der Wettbewerb um den Staatspreis den wichtigsten Maßstab der heimischen Digitalwirtschaft und IT-Branche dar. Von einer ausgewählten unabhängigen Expertenjury werden herausragende, innovative und kreative Produktionen mit dem Staats-, Innovations- und Förderpreis ausgezeichnet.

Offenerhaushalt.at gewinnt den eAward 2015!

Die Sieger des Wirtschaftspreises „eAward 2015“ wurden am 28. Jänner im Rahmen einer großen Preisverleihung im T-Center in Wien als besonders wirtschaftliche, kundenfreundliche und innovative IT-Projekte aus Österreich ausgezeichnet. In der Kategorie "Verwaltung und E-Government" hat Offenerhaushalt.at die Auszeichnung erhalten.

Foto: Report-Verlag, Milena KrobathAus der Jurybegründung:

„wichtige Arbeit für mehr Transparenz im öffentlichen Bereich“

„Mehrwert für alle – vom Bürger bis zur Verwaltung“

„Benchmarking gerade bei der finanziellen Situation der öffentlichen Haushalte hilfreich“

Im Bild v.l.n.r:
Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich des Bundeskanzleramts
Barbara Novak, IT-Sprecherin und Abgeordnete zum Wiener Landtag,
Bernhard Krabina, KDZ, Projektleiter Offenerhaushalt.at,
Thomas Prorok, stellvertretender KDZ-Geschäftsführer,
Rudolf Titl, Interactives OG, technische Umsetzung Offenerhaushalt.at,
Martin Szelgrad, Report-Verlag
.
Foto: Milena Krobath

Hier kann das Präsentationsvideo betrachtet werden >>

Wir freuen uns über die Auszeichnung und bedanken uns insbesondere

  • bei den über 700 Gemeinden, die ihre Finanzdaten bereits freigeschaltet haben,
  • beim gesamten Projektteam und unseren Kooperationspartnern
  • und ganz besonders bei den Partnern, die das Projekt finanziell unterstützt haben: der Bank Austria, dem Österreichischen Städtebund und k5 Kommunalmanagement.

700. Gemeinde online

Es freut uns besonders, eine Gemeinde aus dem Burgenland als 700. Gemeinde begrüßen zu dürfen, die ihre Finanzdaten freigeschaltet hat. Das Burgenland und die Steiermark sind die Schlusslichter: nicht einmal 10 Prozent der Gemeinden haben diesen Schritt getan. Anders bei unseren Spitzenreitern: 2/3 der oberösterreichischen Gemeinden und über 40 Prozent der Gemeinden in Niederösterreich sind online. Insgesamt haben nun knapp 30 Prozent der Gemeinden freigeschaltet.

Als kleines Dankeschön schicken wir der Gemeinde Rohrbach bei Mattersburg eine Ausgabe unseres aktuellen Kontierungsleitfadens.

Über 5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, das sind über 60 Prozent der Bevölkerung, leben in einer Gemeinde, deren Finanzdaten sie auf Offenerhaushalt.at einsehen können:

Offenerhaushalt.at für den eAward nominiert

Der eAward zeigt die Möglichkeiten von Informationstechnologie (IT) bei der Neugestaltung von Geschäftsprozessen. Ausgezeichnet werden Projekte, Services und Produkte mit IT-Bezug und hohem Kundennutzen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die neuen Möglichkeiten zu schärfen und einen Betrag zur Zukunftssicherung heimischer Unternehmen zu leisten.

Die Preisverleihung erfolgt am 28. Jänner 2015.

Zum eAward 2015 >>

 

 

Prognose: Ungewissheit - Gemeindefinanzen bis 2018

Foto: Stuart Miles/FreeDigitalPhotos.net©

Unsicherheit wegen Konjunkturentwicklung und Steuerreform

Die österreichischen Gemeinden (ohne Wien) werden 2014 einen Überschuss der laufenden Gebarung schreiben, der 15 Prozent unter dem Jahr 2007 liegt. Die Investitionen sind gestiegen (liegen jedoch noch immer unter dem Wert von 2007). Die Schulden und Haftungen sind gleichermaßen angewachsen. Die nächsten Jahre sind von Ungewissheit geprägt.

Den Gemeinden (ohne Wien) wird aus der laufenden Gebarung im Jahr 2014 ein Überschuss von voraussichtlich 1,6 Mrd. Euro verbleiben. Dieser Spielraum für Investitionen und Schuldentilgungen liegt in realen Werten um 15 Prozent unter dem Vor-Krisenjahr 2007. Seit 2007 sind zwar die Ertragsanteile um 1,28 Mrd. Euro gestiegen, gleichzeitig nahmen die laufenden Transfers an Träger des öffentlichen Rechts (Krankenanstalten-, Sozialhilfe- und Landesumlage) um 0,88 Mrd. Euro zu. Lediglich 30 Prozent des Anstiegs der Ertragsanteile verblieben somit bei den Gemeinden. Dies ist zu wenig, um neben den steigenden Ausgaben aufgrund des Ausbaus der Kinderbetreuung auch mehr Mittel für Investitionen und Schuldentilgungen zu erwirtschaften.

Investitionen
Die Investitionen liegen zwar mit 2,0 Mrd. Euro im Jahr 2013 über den Vorjahren, sind jedoch weiterhin unter dem Vor-Krisen-Niveau von 2,4 Mrd. Euro. Die Finanzschulden der Gemeinden – inkl. der relevanten ausgegliederten Einheiten – belaufen sich 2013 auf rund 14,7 Mrd. Euro und sind auf dem Niveau der Vorjahre. Die Haftungen haben in den letzten Jahren kontinuierlich auf 6,5 Mrd. Euro (2013) zugenommen, davon sind 3,4 Mrd. Euro als relevante Größen bereits in den Schulden berücksichtigt.

Bedeutende Ungleichheiten bei Bundesländern

Starke Unterschiede zeigen sich bei der Entwicklung der einzelnen Bundesländer. Der Überschuss der laufenden Gebarung beläuft sich 2013 auf 6,2 Prozent (Kärntner Gemeinden) bis 18,1 Prozent (Burgenland). Während die Kärntner Gemeinden eine Halbierung des Überschusses seit 2007 von 12,5 Prozent auf 6,2 Prozent erfahren mussten, liegen die Salzburger Gemeinden mit 16,4 Prozent um ein Viertel über dem Vor-Krisen-Niveau.

Gemeindefinanzprognose bis 2018

Aufgrund der ungewissen Konjunktur in den folgenden Jahren und der noch unklaren Steuerreform ist die Prognose von hoher Unsicherheit gekennzeichnet.

Weitere Details und drei Szenarien finden Sie auf der KDZ-Website >>

Gemeindefinanzen 2013

Die aktuellen Gemeindefinanzdaten der Statistik Austria für 2013 liegen seit Anfang Oktober 2014 vor. Wir haben eine erste Analyse durchgeführt.

Grundsätzlich ist keine nachhaltige Verbesserung der finanziellen Situation der Gemeinden erkennbar. Die Spielräume für Investitionen und Schuldentilgungen sind real – mit Ausnahme in Salzburg – rückläufig. Die Ursache dafür bilden die weiterhin stark gestiegenen laufenden Transferzahlungen für Sozialhilfe, Krankenanstalten und Landesumlage. Dazu ist in den letzten Jahren noch der starke Ausbau der Kinderbetreuung gekommen. Die Anzahl der Betreuungsplätze ist seit 2007 um rund 15 Prozent gestiegen, damit verbunden sind Mehrausgaben von rund 300 Mio. Euro, wovon ein Drittel von Bund und Ländern gedeckt werden, den Rest haben die Gemeinden zu finanzieren. Die unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung, strukturelle Faktoren sowie die Transferpolitik in den einzelnen Ländern führen dazu, dass der Überschuss der laufenden Gebarung zwischen den einzelnen Bundesländern bis zum Dreifachen voneinander abweicht. Die Folge ist, dass auch nach der Finanz- und Wirtschaftskrise am Beispiel von Oberösterreich noch immer ein Drittel der Gemeinden Abgangsgemeinden sind. 2013 können mit 960 Gemeinden mehr als ein Drittel der Gemeinden ihren ordentlichen Haushalt nicht aus eigener Kraft ausgleichen und sind sog. Abgangsgemeinden.

Details siehe KDZ Kurzanalyse Gemeindefinanzen 2013

Kontierungsleitfaden 2015 ist erschienen

Der Kontierungsleitfaden für Gemeinden und Gemeindeverbände 2015 bietet umfassende und ergänzte Erläuterungen und Stichworte zu den Ansätzen und Posten. In die 7. ergänzte und erweiterte Auflage dieses Handbuchs wurden aktuelle Stichwörter wie z. B. Facebook, Förderung von Integration, schulische Nachmittagsbetreuung und Zukunftswerkstätte eingefügt. Das Kapitel – Erläuterungen des Voranschlags- und Rechnungsquerschnitts für Gemeinden – wurde komplett neu gestaltet, die Kennzahlen zur Analyse des Querschnitts aktualisiert und ein neues Rechenbeispiel eingefügt. Der Kontierungsleitfaden bietet auch den Abdruck der „Verordnung des Bundesministers für Finanzen, mit der Form und Gliederung der Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Länder, der Gemeinden und von Gemeindeverbänden geregelt werden“ vom Juni 2007, soweit sie die Gemeinden und Gemeindeverbände betrifft. Die Inhalte des Kontierungsleitfadens 2015 wurden entsprechend den Empfehlungen des VR-Komitees angepasst und die Erläuterungen sowie Stichworte mithilfe einer Expertengruppe von kommunalen Vertretern ergänzt und weiterentwickelt.

KDZ Kontierungsleitfaden für Gemeinden und Gemeindeverbände 2015
7. ergänzte und erweiterte Auflage basierend auf der VRV 1997 vom 1. Juni 2007, BGBL. II Nr. 118/2007
ISBN 978-3-200-03793-9
Schriftreihe: Arbeitshilfen
Band: 45
Autor/Herausgeber: Maimer, Alexander, Hafner, Gustav †, Frank, Birgit, Hödl, Clemens
erschienen in:  Wien: KDZ 2014, 418 S.

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Preis: Normalpreis:  41,50 Euro / Stammkundenpreis: 37,50 Euro (Alle Preisangaben verstehen sich zzgl. Versandspesen und 10% Umsatzsteuer.)

Für etwaige Rückfragen steht Ihnen Walter Giebhart unter +43 1 892 34 92 30 und giebhart(at)kdz.or.at gerne zur Verfügung.